Lustlos, noch im Bett, grapsche ich nach dem Handy. Nicht, dass es mich wirklich interessierte, was Die Linke auf ihrem Parteitag in Chemnitz treibt. Denn sie treibt jahraus, jahrein dasselbe:
Nettgemeintes, Hilfreiches, Besorgtes sprudelt aus ihr heraus. Wie man »unser Hier und Heute« verschönern könnte, fragt sie sich, so dass sich alle hierzulande zu Hause fühlen, auch die, die kein Privatflugzeug fliegen, auch Frauen aller Art, Parkplatzsuchende und Fahrradfahrer, Mieter und ihre Hausbesitzer, Kinder ohne Mittagessen, Strafgefangene und Staatsanwälte, Friedenskämpfer und Siegfriedenskämpfer, Mehrgeschlechtliche und Einfältige, Palästinenserfreunde und Israelfreunde, Kleingärtner und Großwildjäger usw. Ein kompromissloses Programm, das kein Auge trocken lässt!
Aber sie waren bislang so traurig und so schrecklich wenige, die Linken in Deutschland, dass es sich schon aus Gründen des Artenschutzes verbot, sie zu verspotten. Doch dann kam Heidi…