Wie es ist, in einem kleinen Küstenort in Maine mit einem Boot aufs Meer hinauszufahren, um Hummer zu fischen, das weiß Beatrix Gerstenberger aus erster Hand. Sie war wie die Protagonistinnen ihres Debütromans mit dem Boot draußen auf dem Meer, weiß über den tiefen Frieden und das große Glück, das sich einstellt, wenn man ganz früh, noch vor Sonnenaufgang, weit draußen ist, von der erhabenen Schönheit dieser Stunden. Sie weiß aber auch von den Strapazen, sie hat Köder mit stinkendem Kuhfell präpariert und wurde seekrank. Über all das schreibt sie auch in ihrem Buch. Als Mina, die jüngste ihrer Figuren, zum ersten Mal zum Fischen aufs Meer hinausfährt, zieht sie zunächst noch Gummis über Hummerscheren, bis die Übelkeit sie zwingt, die restliche Fahrt unter Deck zu bleiben. „Was meiner Figur…
